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Die "Initiative"

Das Presbyterium hat im Dezember 2021 einen Entwurf zur Sicherung der finanziellen Grundlagen der evangelischen Kirchengemeinde vorgelegt. Dieser Entwurf sieht vor, sämtliche Gebäude der Gemeinde an der Steinhagener Straße abzureißen

(Kindertagesstätte, das Gemeindehaus und zwei Pfarrhäuser).

Anschließend soll ein Investor das Gelände neu bebauen mit insgesamt 27 Wohneinheiten und einer Kita, die die evangelische Kirchengemeinde mietet.

Ein entsprechendes Gemeindehaus ist nicht vorgesehen. Eine 3. Etage auf der Kita von unbekannter Größe soll dieses ersetzen. Damit werden voraussichtlich viele ehrenamtliche Gruppen heimatlos.

Dieser Entwurf wühlt die Menschen auf.


Gemeindemitglieder, ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende fühlen sich unzureichend eingebunden. Die Anregungen der Gemeindeversammlung vom Sommer 2019 bleiben unberücksichtigt. Die finanziellen Rahmenbedingungen werden als nicht transparent wahrgenommen.


Die Initiative „Die demokratische Gemeinde“ schlägt vor, das Verfahren zur Planung der Zukunft der Gemeinde neu zu beginnen und in einem aktiven Beteiligungsprozess eine ganzheitliche Vision zu entwickeln. Die vom Presbyterium vorgesehene Zukunftswerkstatt im März 2022 erfüllt diese Aufgabe in keiner Weise, sie sieht lediglich eine Beratung des vorgestellten Raumkonzepts vor. Vielmehr muss in allen weiteren Beratungen Folgendes berücksichtigt werden:

 

  • Die betroffenen Gebäude sind nach Auffassung der Initiative als Gebäude für die Identität der Mitglieder der Evangelischen Gemeinde und für das Dorfbild an dieser exponierten Stelle wichtig.
  • Die Gebäude sind ferner Zeugnis von jahrzehntelanger ehrenamtlicher Tätigkeit und umfangreicher Spendenbereitschaft beim Bau und bei Unterhaltung, z. B. bei der Neugestaltung des Spielplatzes der Tagesstätte für Kinder etwa drei Jahren.
  • Die Gebäude werden nach älteren Haushaltsberechnungen mit einen Neubauwert von ca. 3,9 Mio. € bewertet und haben bei sicher nicht zu leugnenden Mängeln in der Gebäudedämmung noch einen so hohen Verkehrs- und Ertragswert, dass ein Abriss auch einer Vermögensvernichtung gleichkommt.
  • Die Gebäude bieten im wörtlichen Sinn Raum für unterschiedlichste ehrenamtliche Tätigkeiten und sind damit ein wesentliches Fundament des Gemeindelebens. Die bisher angebotenen Alternativen zur Jugend- und Altenarbeit sind ungeeignet.

Zum weiteren Vorgehen schlagen wir vor:


Während des Dialogprozesses wird die Umsetzung des vom Presbyterium vorgelegten Planes nicht weiterverfolgt. Die für den Dialogprozess notwendigen Beschlüsse werden zeitnah gefasst.


Angelika Amsel, Jennifer Amsel - Weege, Rudolf Bethlehem, Renate Bethlehem, Siegfried Bethlehem, Bertold Drewel, Dennis Drewel, Christiane Flöthmann, Hans-Heinrich Hölscher, Reinhard Horstmann, Georg Hanneforth, Siegfried Kornfeld, Martin Köster, Felix Krull, Henri Küst, Annette Martenvormfelde, Udo Plaßmann, Henner Schröder, Maria Vornholt-Schröder, Birger Werres , …

 

 

 

Unterschriftenaktion

Im ersten Schritt möchten wir klarstellen, dass die oben genannten Vorschläge dem Wunsch der Mehrheit der Isselhorster entsprechen.

 

Wenn ihr uns unterstützen möchtet, könnt Ihr in einem der Isselhorster Geschäfte auf den ausliegenden Listen unterschreiben.

 

Ebenso könnt Ihr die Unterschriftenliste hier herunterladen und anschließend in einem der Geschäfte oder in einem extra hierfür aufgestellten Briefkasten am Krullsweg 22 einwerfen.